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Spielberichte der C-Jugend 11/12
1. Kreisoberliga (Kreis Zwickau)
Hallenkreismeisterschaften- Endrunde: 05.02.2012 – 15:00 Uhr

Schon das erreichen der Endrunde bei den Hallenkreismeisterschaften war für die C-Junioren der SG 48 Schönfels ein großer Erfolg, da man, in Betrachtung der vergangenen Jahre, in der Halle bisher nicht großartig auftrumpfen konnte. Man setzte sich als Ziel, sich durch dieses letzte Turnier anständig aus der Hallensaison 2011/2012 zu verabschieden.
Mit einem 3:1 Sieg gegen Langenbach/Zschocken startete man schon mal gut in den Wettbewerb. Für die Schönfelser war es gut, dass sie gleich im ersten Spiel gegen das Team aus Langenbach antreten mussten, da diese im Laufe des Turniers immer besser wurden. Im zweiten Vorrundenspiel verlor man gegen Crimmitschau mit 1:3. Nun kam es wieder auf das letzte Gruppenspiel an. Ein Unentschieden gegen Meerane hätte gereicht, da Langenbach 2:3 gegen Crimmitschau verloren hatte. Zwischenzeitlich lag die SG 48 mit 1:3 in Rückstand, doch mit guter Moral erarbeiteten sich die Jungs noch einen 6:3 Sieg. Somit zogen die Schönfelser als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Schon jetzt war das Ziel erreicht. Man rechnete sich für die Endrunde nicht viel aus und so war der Einzug ins Halbfinale schon mehr als erwartet. Dort erwartete man den FSV Limbach-Oberfrohna, gegen die man zwar draußen mit 1:5 verlor, aber in der Vorrunde schon mit 1:0 bezwang. Der FSV spielte bislang ein sehr gutes Turnier und machte von allen Halbfinalsten den stärksten Eindruck. Das Spiel stand auf des Messers Schneide. Beide Mannschaften erspielten sich Torchancen, doch die Defensive stand bei beiden. In der vierten Minute wurde einer von vielen langen Bällen in die Offensive geschlagen. Strümpkes nahm die Flanke von Seifert wie sie kam und köpfte mit dem Rücken zum Tor das 1:0 für Schönfels. Jetzt galt es, die Führung zu verteidigen. Die Abwehr stand und so blieb es beim 1:0 Sieg für Schönfels. Im Finale traf man auf die Mannschaft von Lok/Empor Glauchau, die bisher das Halbfinale sowie das Finale durch das Neunmeterschießen erreichten. Glauchau ging durch einen Fehlpass vom mitspielenden Torwart Seifert mit 1:0 in Führung. Kurz darauf glich Strümpkes aus, doch der direkte Wiederanpfiff brachte die erneute Führung für Glauchau. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhten sie auf 3:1und gewannen das Finale.
Im Endspiel fanden die Schönfelser einfach nicht mehr zu ihrem Spiel zurück und konnten an die bisherige Leistung nicht anknüpfen. Glauchau konnte bis zum Finale spielerisch nicht überzeugen, doch als es darauf ankam, spielten sie einen guten Fußball. Man muss sagen, dass Schönfels im Finale einfach schlechter als Glauchauer war. Natürlich war man zuerst geknickt, doch man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft ein klasse Turnier spielte und die Erwartungen der Trainer und Fans übertraf. Außerdem ein Kompliment und Glückwunsch an die Glauchauer zum Gewinn der Hallenkreismeisterschaft. Auch wenn wir dieses Duell verloren haben,… Es gibt ja noch ein ausstehendes Rückrundenspiel ;).

1. SpG Lok/VfB Empor Glauchau
2. SpG SG 48 Schönfels/Neumark
3. FC Crimmitschau
4. FSV Limbach- Oberfrohna
5. SpG Rotation Langenbach/Zschocken
6. SpG Heinrichsort/Rödlitz
7. Meeraner SV
8. SSV St. Egidien


SG 48: Meyer- Seifert – Gertheis- Gündel- Ficker- Rosin,
Strümpkes- Haferkorn (FS)

9. Spieltag: 12.11.2011 – 10:30 Uhr
SSV St. Egidien – SG 48 Schönfels 2 : 5 ( 0 : 5 )

Im letzten Spiel der Hinrunde wurde die Mannschaft noch einmal umgestellt. Spieler, die bisher noch nicht oft zum Einsatz kamen bzw. kommen konnten, durften sich heute mal beweisen. Logischerweise forderte man trotzdem einen Sieg gegen den Tabellenachten aus St. Egidien. Man hatte schon vor dem Anpfiff gewarnt, dass das Passspiel auf dem gefrorenen und ziemlich hügeligen Platz nicht leicht zu spielen sein wird.
Die Partie startete mit einem Freistoß für die SG in der 2. Minute, den Gündel sehenswert ins linke obere Eck verwandelte. St. Egidien war nun wach und spielte mit. Kurz nach der Führung rettete für die Schönfelser der Pfosten. Es kam immer mal wieder ein Angriff der Gäste, doch das 2:0 blieb bis dahin aus. Nach 16 Minuten aber profitierte Rosin von einem Torwartfehler und baute die Führung für die SG aus. In der nur 7 Minuten später war es Müller, der an der Strafraumgrenze den Ball per Volleyschuss im Tor unterbringen konnte. Meyer, der heute im Kasten der SG stand, musste aber auch des öfteren mitspielen um verschiedene Situationen zu entschärfen. Nach einer knappen halben Stunde konnte sich auch Thormeyer mit einem Tor belohnen, indem er nach einer Flanke von J. Tinzmann einnetzte. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Rosin, der nach einem Patzer abermals zur Stelle war und den Ball ins leere Tor schob.
In der Halbzeitpause wurde gewechselt und so sollte noch mal frischer Wind in die Partie kommen.
Die zweite Hälfte war vom Spielerischen nicht annähernd so gut, wie die Erste. So kam es, dass Mitte der zweiten Halbzeit ein Stürmer des SSV frei vor dem chancenlosen Meyer stand und den Ball an ihm vorbei ins Tor schob. Kurz darauf unterlief Strümpkes ein Abwehrfehler, sodass Meyer wieder hinter sich greifen musste und St. Egidien bis auf 2:5 herankam. Mehr passierte in den letzten zehn Minuten nicht, bis auf ein paar Fouls und einige unschöne Äußerungen auf Seiten der Heimmannschaft.
Letztendlich unterstrich der Sieg in St. Egidien eine dennoch gute Hinrunde, in der zwar noch mehr drin gewesen wäre, man sich aber mit dem 4. Tabellenplatz zufrieden gibt.
SG 48: Meyer – Ficker- Strümpkes- Daßler – Gertheis- Gündel – J. Tinzmann (Fieser) - Thormeyer(Seifert)Schmutzler – Müller(Haferkorn)- Rosin(Neumann)
Torschützen: Rosin (2), Gündel, Thormeyer, Müller (FS)

8. Spieltag: 05.11.2011 – 10:30 Uhr
SG 48 Schönfels – VfB Empor Glauchau 3 : 0 ( 2 : 0 )

Nach zwei unnötigen Niederlagen in Folge in der Westsachsenliga und dem bitteren Pokal-Aus, sollte gegen den Tabellendritten aus Glauchau mal wieder ein Erfolgserlebnis her. Die SG 48 musste zwar auf Brüßeler und F. Tinzmann verzichten, hatte aber mit sieben Wechselspielern keine Personalnot.
Zu Beginn spielte sich die Partie eher im Mittelfeld ab. Zwar kam mal der ein oder andere Angriff über die Flügel, doch Torgefahr entstand noch nicht wirklich. Der erste vollendete Angriff der Schönfelser kam über die linke Seite. Daßler mit einem Pass an die Strafraumgrenze zu Rosin. Dieser dreht sich, kommt irgendwie zwischen zwei Abwehrspielern der Gäste hindurch und legt den Ball frei vor dem Tor für Haferkorn auf. 1:0 nach 13 Minuten. Die Gäste, unbeeindruckt vom Rückstand, kamen gleich nach dem Anstoß noch einmal vor den Kasten von Kunze. Ein Mittelfeldspieler der Glauchauer zog ab, doch der Schuss streifte nur das Außennetz. Schönfels war nun im Aufwind. Eine gute Chance, die Führung auszubauen, bot sich bei einem indirekten Freistoß aus zehn Metern. Der Freistoß letztendlich ging mindestens genauso weit über das Tor. Wenig später war die SG 48 wieder im Ballbesitz. Aus dem Mittelfeld wurde ein langer Pass in die Spitze gespielt, den sich Haferkorn erlief. Ungehindert vor dem Tor der Gäste netzte er zum 2:0 ein.
Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Pause. Trainer und Mannschaft waren zufrieden mit der Leistung aus der ersten Hälfte. Jetzt musste man diese „nur“ noch konstant halten und nicht wieder, wie im Pokalspiel, die Partie aus der Hand geben.
Nach Wiederanpfiff sah man eine Schönfelser Mannschaft, die nun auf die Vorentscheidung drängte. Die Glauchauer waren bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch es kam nichts Zwingendes dabei heraus. Nicht zuletzt liegt dies natürlich auch daran, dass die Verteidigung der SG 48 heute fast undurchdringbar für den Gegner war. Erst in den letzten 20 Minuten aber kam die Heimmannschaft wieder vor das gegnerische Tor. Zuerst war es Rosin, der nach einem Alleingang über die linke Seite am guten Glauchauer Schlussmann scheiterte. Kurz darauf flankte Haferkorn vom linken Flügel in den Strafraum. Die Hereingabe landete schließlich bei Seifert, der den Ball per Direktabnahme aus drei Metern Entfernung aber genau auf Mann schoss. In der Schlussphase wurde bei den Schönfelsern gewechselt. J. Tinzmann kam für Schmutzler ins Spiel und hatte auch gleich seine erste Tormöglichkeit. Wieder einmal über links dribbelte er sich in den Sechzehner der Gäste, doch diesmal verhinderte die Latte das 3:0. Der letzte Angriff des Spiels gehörte erneut der SG. Nachdem Wagner einen herausgeköpften Ball wieder in den Strafraum flankte und, war wieder einmal der omnipräsente Haferkorn zur Stelle und machte seinen Dreierpack perfekt.
Schließlich war es ein verdienter Sieg, der auf Grund der zweiten Halbzeit noch höher hätte ausgehen können. Wichtig ist aber, das die Schönfelser durch diesen wichtigen Dreier wieder Anschluss an die oberen Plätze gefunden hat.
SG 48: Kunze – Ficker- Strümpkes- Daßler – Gertheis- WagnerSeifert- Rosin- Gündel- Schmutzler (J.Tinzmann)Haferkorn
Torschützen: Haferkorn (3) (FS)

2. Pokalrunde: 29.10.2011 – 10:30 Uhr
SpG SV Mosel/TSV Crossen – SG 48 Schönfels 6 : 4 n.V. ( 0 : 3 ; 4 : 4 )

Wenn es in der Liga mit dem Gewinnen schon nicht klappen will, wollte man in Mosel wenigstens im Pokal mal wieder einen Sieg einfahren. Die Bilanz des heutigen Gegners in der Saison 2011/2012 kann sich wirklich sehen lassen. In der Kreisliga führt die Spielgemeinschaft Mosel/Crossen, in sieben Spielen noch ohne Punktverlust, die Tabelle an.
Die Schönfelser wollten das frühe Führungstor. Ein paar Mal wurde über die Flügel gut angegriffen. In der 16. Spielminute nutzte Seifert die Gelegenheit, nachdem ein Mittelfeldspieler der Heimmannschaft ausgerutscht war, und schlug einen langen Pass auf Rosin. Der spielte den Ball quer in den Strafraum und Müller konnte zum 1:0 für Schönfels vollenden. Kurz darauf schnappte sich Ficker den Ball, der ein wenig Glück hatte, dass ihm der Ball nach einem abgefangenen Pass wieder vor die Füße sprang. Frei vor dem gegnerischen Tor behielt er die Nerven und baute die Führung aus. Auch die Gegner bekamen die ein oder andere Tormöglichkeit, die aber meistens im letzten Moment noch von der Verteidigung oder vom Torhüter der Gäste entschärft werden konnte. Kurz vor der Halbzeit spielte Rosin einen Pass in den Strafraum auf Haferkorn, der aus spitzem Winkel den Ball über den Torhüter ins Tor schoss.
3:0 der Pausenstand aus Schönfelser Sicht und die Trainer der Gäste warnten in der Kabine noch einmal vor einem Aufbäumen des Gegners.
Direkt nach Wiederanpfiff war es dann auch schon passiert. Die Schönfelser waren noch mit den Gedanken in der Halbzeitpause, Mosel konnte sich im Mittelfeld die Bälle zuschieben und spielte den Pass in die Tiefe. Ein Stürmer der Heimelf lief ungestört auf den Kasten von Gästekeeper Kunze zu. Das Tor war nur noch Formsache. Wenig später konnte der Gastgeber wieder mit einem langen Ball die viel zu offensiv stehende Verteidigung der Schönfelser überbrücken und wieder endete der Angriff mit Torerfolg für die SpG Mosel/Crossen. Verunsicherung und Ratlosigkeit war den Schönfelsern nun ins Gesicht geschrieben. Doch die Gäste gaben sich nicht auf und versuchten nun den 2-Tore-Vorsprung wiederherzustellen. In der 47. Minute spielte Haferkorn einen schönen Pass in den Raum auf Seifert, der im Strafraum zum Lupfer ansetzte…aber nur die Latte traf. Die beiden Teams lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch. 55. Spielminute: Rosin an der Strafraumgrenze mal mit freier Schussbahn auf das gegnerische Tor. Obwohl er mit seinem schwächeren linken Fuß abzog, konnte er den Ball zum 4:2 im Tor unterbringen. Der Torwart der Heimmannschaft hatte da zwar auch etwas mitgeholfen, aber das war der SG in dem Moment egal. Doch trotz des erneuten Rückschlags ließen sich die Hausherren nicht unterkriegen und legten prompt das 3:4 nach. Nach einem erneuten Angriff der Schönfelser schlug der Heimkeeper weit ab. Strümpkes tauchte unter dem Ball durch und so war wieder einmal ein Stürmer des Heimteams auf und davon und schoss das 4:4. Dabei traf er jedoch den Schönfelser Torwart mit der Fußspitze am Kopf. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß. Nachdem sich dann aber der inoffizielle Linienrichter beschwerte, gab der „Unparteiische“ das Tor. Es blieb beim Remis und so ging es in die Verlängerung. Für Kunze ging es nicht mehr weiter, da er sich in der Situation vom 4:4 verletzt hatte. Ersatztorhüter Meyer kam für ihn ins Spiel.
Mosel griff an. Ein abgeblockter Schuss kam zu einem klar im Abseits stehenden Stürmer der Heimelf, der aus Nahdistanz einnetzte. Es war nicht das erste Mal in diesem Spiel, dass der Linienrichter trotz klarer Abseitsposition seiner Mannschaft die Fahne nicht hob. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung kam dann auch noch Pech für Schönfels dazu. Nachdem Gündel in den Gegner rauschte, zeigte der Schiri auf den Punkt. Es war kein böses Foul, aber reichte dennoch um einen Elfmeter zu verursachen. Der Strafstoß wurde unhaltbar für Meyer in die untere Ecke verwandelt.
Das 6:4 war der Schlusspunkt einer Partie, die eigentlich schon nach der ersten Hälfte entschieden war. Die Gäste dominierten den Gegner und hätten sogar noch höher zur Pause führen können. Zu keinem Zeitpunkt der ersten Halbzeit hatte man das Gefühl, das dieses Spiel noch verloren gehen könnte. Respekt an die SpG SV 46 Mosel/TSV Crossen, die die Moral bewiesen, nach einem 0:3-Rückstand, nicht aufzustecken und dafür auch letztendlich belohnt wurden.
SG 48: Kunze (Meyer) – Ficker- Strümpkes- Daßler – Gertheis- Wagner- Seifert- Rosin- Gündel- Müller - Haferkorn
Torschützen: Müller, Ficker, Haferkorn, Rosin (FS)

7. Spieltag: 16.10.2011 – 10:30 Uhr
SpG Langenbach/Zschocken – SG 48 Schönfels 3 : 1 ( 1 : 0 )

Nach der miserablen Vorstellung beim 1:5 gegen Limbach-Oberfrohna, war das Ziel für heute klar: Nur ein Dreier zählt gegen den Verfolger aus Langenbach. Bis auf
Schmutzler, Meyer undThormeyer waren alle Spieler der SG 48 einsatzfähig. Man konnte die Partie auch als ein Derby bezeichnen, da man sich schon seit der F-Jugend immer spannende Duelle lieferte.
Die beiden Teams schenkten sich in der Anfangsphase des Spiels nichts. Zuerst bot sich den Gastgebern viel Spielraum, sodass der ein oder andere gefährliche Angriff für Langenbach daraus entstand. Wenig später erspielten sich auch die Schönfelser einige Tormöglichkeiten. In der 13. Minute gab es Einwurf für Schönfels. Die Verteidigung der Heimmannschaft war völlig unsortiert, Haferkorn schaltete am schnellsten. Er schnappte sich den Ball und warf ihn über die Abwehrkette der Langenbacher, wo Rosin schon zum Sprint ansetzte. Doch anstatt zu schießen, trat dieser frei vor dem Tor noch einmal auf den Ball und schaute sich nach einer Anspielstation um. Dieses Beispiel war nur eine von vielen hundertprozentigen Chancen, die nicht genutzt wurden. Ein bisschen Pech war natürlich auch dabei: Nach einer guten Hereingabe von Rosin verpasste Seifert nur um Zentimeter, aber auch der Heimkeeper bewies ein ums andere Mal sein Können. Mitte der ersten Hälfte wurde ein Einwurf in den Strafraum der Schönfelser verlängert. Aus dem Getümmel konnte sich ein Langenbacher den Ball erkämpfen und zum 1:0 abschließen. Kurz darauf bekam ein Stürmer der Heimmannschaft mit freier Bahn auf das Schönfelser Tor den Ball. Die letzte Chance, das Gegentor zu verhindern, nutzte Brüßeler, der durch sein Halten mit der gelben Karte bestraft wurde. Was war denn jetzt los? Die Gäste fingen sich noch einmal und gingen mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.
Man hat es sich wieder einmal unnötig selbst schwer gemacht. Vorne werden die Chancen nicht genutzt und wie das so häufig im Fußball ist, bekommt man dann das Gegentor. Rosin hat der Langenbacher Verteidigung des öfteren Probleme bereitet, doch aus den daraus resultierenden Tormöglichkeiten entsprang höchstens mal ein Eckball.
In der zweiten Halbzeit wollten es die Schönfelser wissen und spielten nun besser. Nach zehn Minuten mal ein Freistoß für Langenbach aus gut 25 Metern. Die getretene Flanke wird zum Torschuss und prallt von der Unterlatte ins Tor der Gäste. Da sah Torhüter Kunze ganz schön alt aus. Fünf Minuten später kommt Rosin im gegnerischen Sechzehner zum Torschuss. Durch einen Verteidiger, der den Ball noch abfälscht, hat der Keeper der Hausherren keine Chance, den Ball noch zu erwischen. Der Anschluss, 2:1! Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich. Dadurch bot sich dem Sv Rotation Langenbach viel Platz zum Kontern. Mittels eines langen Balles in die Spitze, wurde wieder einmal die Verteidigung der Schönfelser überbrückt und ein Stürmer des Heimteams konnte frei vor Torwart Kunze auf 3:1 erhöhen. Viel passierte danach nicht mehr.
Der Schiedsrichter pfiff die Partie ab und die SG 48 kassiert die nächste unnötige Niederlage. Man kann wirklich schon von Unvermögen in der Chancenverwertung sprechen, denn man hätte schon in der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung sorgen können. Dieses Manko muss sich bei der Plexgrundelf schleunigst ändern, denn, auch wenn man noch so gut spielt (was heute dennoch nicht der Fall war), nutzt dies nichts, wenn man die besten Tormöglichkeiten liegen lässt.
SG 48: Kunze – Brüßeler-(F.Tinzmann)- M. Strümpkes- Daßler-Gertheis
Wagner –Seifert-(J.Tinzmann)- Rosin- Gündel- Ficker -Haferkorn
Torschütze: J. Rosin (FS)

6. Spieltag: 08.10.2011 – 10:30 Uhr
FSV Limbach-Oberfrohna – SG 48 Schönfels 5 : 1 ( 3 : 1 )

Heute ging es für die SG 48 zum C-Jugend-Kreismeister aus dem Vorjahr – Limbach-Oberfrohna. Man wusste nicht, wie man den Gegner einschätzen sollte, da der aktuelle Jahrgang der SG an diesem Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf das Team aus Limbach traf. Die Schönfelser mussten auf die Stammspieler Brüßeler, Rosin und Schmutzler verzichten.
Die Gäste, mit einem katastrophalen Start, verloren fast zeitgleich mit dem Anpfiff den Ball. Die Limbacher schalteten schnell, spielten einen Pass in die Spitze und so konnte ein Stürmer der Heimmannschaft frei vor dem Tor zum 1:0 einnetzen. Die Aufregung bei den Schönfelsern war groß, da dem Tor eine klare Abseitsposition des Torschützen vorausging. Dennoch versuchten sich die Gäste, nach dem frühen Rückstand wieder aufzurappeln. Zwei Minuten später wurde bei der SG mal kombiniert Seifert mit dem Seitenwechsel auf Ficker. Der mit dem Pass auf J. Tinzmann, welcher von der Strafraumgrenze abzog… und ausglich. Eine gute Antwort auf das Gegentor. Doch jetzt musste die Konzentration gehalten und genauso weitergespielt werden. Die nächste gefährliche Szene gehörte wieder den Limbachern. Während Daßler an der Seitenlinie behandelt wurde, griffen sie über die linke Seite an, spielten einen Querpass in den Sechzehner und wieder fühlte sich niemand für den Stürmer verantwortlich, der das Heimteam wieder in Führung brachte. Mitte der ersten Hälfte bot sich für die SG mal eine Torchance, die eigentlich mit einem Tor hätte enden müssen, doch die Konsequenz und Konzentration im Abschluss hat ja noch nie so richtig funktioniert… Das 3:1, eine Kopie des 2:1, fiel kurz vor der Pause. Wieder der Angriff über links, der Pass in den Strafraum und zwei freie Gegenspieler. Zuerst konnte Kunze parieren, doch beim Nachschuss war für den Keeper der Gäste nichts zu machen. Wie soll auch ein Torhüter die Fehler seiner Vorderreihen ausbügeln?
3:1 zur Halbzeit, doch man ging mit Zuversicht für die zweite Hälfte in die Pause, da man sich Tormöglichkeiten erspielen konnte, davon sogar zwei Hundertprozentige. Jetzt galt es “nur“ noch diese in der zweiten Halbzeit zu nutzen.
Nach dem Wiederanpfiff spürte man, dass die Schönfelser den 2-Tore-Rückstand aufholen wollten. Man kam zwar immer wieder in die gegnerische Hälfte, doch es kam nicht wirklich etwas Zwingendes dabei heraus. Etwas später egalisierten sich die Leistungen der beiden Teams. Die Gastgeber konnten immer wieder durch lange Bälle die Abwehrreihe der SG 48 überbrücken. Ein größeres Manko der Gäste waren aber die vielen individualen Fehler, durch die die Limbacher viel zu oft zu Torchancen kamen. Das 4:1 fiel durch einen dieser langen Pässe, ein Gegenspieler läuft der Verteidigung davon und schiebt den Ball über die Linie. Auch in der zweiten Halbzeit erspielten sich die Schönfelser gute Torchancen, die aber alle kläglich vergeben wurden. So kam es, dass nach einem Freistoß der Hausherren sich drei Limbacher ungedeckt den Ball zuschieben konnten und das 5:1 klar machten.
Da man, wie bekannt, viele Möglichkeiten zum Ausgleich liegen gelassen hatte und – das war jedoch neu – in der Verteidigung offen wie ein Scheunentor war, hätte man sogar noch in größeren Rückstand geraten können. Doch Torhüter Kunze, der beste Schönfelser am heutigen Tag, hielt die SG mit seinen Paraden so gut es ging im Spiel. Die Niederlage gilt es also, am nächsten Spieltag in Langenbach wieder wett zu machen. Es kann ja nur besser werden.

SG 48: Kunze – Daßler- Strümpkes- Wagner – Gertheis-GündelSeifert (Müller)- F. Tinzmann (Thormeyer) J. Tinzmann- F. Ficker S. Höllein (Haferkorn)
Torschütze: J. Tinzmann (FS)

5. Spieltag: 17.09.2011 – 10:30 Uhr
SG 48 Schönfels – SpG Fortschritt Glauchau 6 : 1 ( 3 : 0 )

Diesen Samstag empfingen die Schönfelser die Spielgemeinschaft Fortschritt Glauchau/Dennheritz auf dem heimischen Plexgrund. Die Niederlage gegen Mannichswalde galt es wieder gut zu machen, indem man heute 3 Punkte gegen die Glauchauer holt.
Die SG, heute ohne die Offensivspieler Ficker und Höllein, starteten gut in die Partie. Nach 2 Minuten konnte Schmutzler nach gutem Pass von Gündel frei vor dem Tor zum 1:0 abschließen. Die Glauchauer konnten sich danach einige Male in die Hälfte der Schönfelser spielen, zu Torchancen kamen sie jedoch nicht. Die Heimmannschaft machte Druck und konnte des öfteren in den Strafraum der Gegner vordringen. Vor allem über die rechte Seite wurden spielerische Akzente nach vorn gesetzt. In der 13. Spielminute gelang Gertheis per Kopf das 2:0. Schönfels griff über die linke Seite an, doch der Glauchauer Keeper lenkte den Schuss von Schmutzler an die Latte. Nach einer knappen halben Stunde legte Rosin durch einen Schuss aus der Drehung das dritte Tor nach.
Ein 3:0 zur Pause mag eine vielversprechende Führung sein, doch anhand der vielen ungenutzten Torchancen kann man sagen, das Zwischenresultat viel deutlicher hätte sein müssen. In der Halbzeit wurde nun vom Trainer das Ziel vorgegeben, zu Null zu spielen.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen, doch die Spieler der SG 48 waren wahrscheinlich gedanklich noch in der Halbzeit. Die Abwehr stand völlig falsch und so kam es, dass die Gäste in der 36. Minute das 3:1 erzielen konnten. Nach dem Gegentor rappelten sich die Schönfelser wieder auf und drängten auf ein weiteres Tor. Nach 44 Minuten konnte Müller aus spitzem Winkel den
3-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Nun bot sich wieder das gleiche Bild wie in der ersten Hälfte. Zwar war die spielerische Leistung der Heimelf nicht mehr so gut wie in Durchgang 1, aber Chancen gab es genug, um den Vorsprung auszubauen. Wieder einmal wurden die Schönfelser vom Pech verfolgt, nachdem Müller erneut nur den Querbalken traf. Nach einem Eckball in der 59. Minute konnte Gertheis mit seinem zweiten Tor auf 5:1 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte
F. Tinzmann, der nach Querpass vom ebenfalls eingewechselten Thormeyer aus Nahdistanz zum 6:1 einschob.
Letztendlich wurde dieses Spiel verdient gewonnen. Auch wenn das spielerische Niveau in der zweiten Halbzeit zu wünschen übrig ließ, konnten viele Tormöglichkeiten erspielt werden, die jedoch noch besser genutzt werden müssen.

SG 48: Kunze – Brüßeler- Strümpkes(Müller)- Daßler – Gertheis
Wagner – Seifert- Rosin (J.Tinzmann)- Gündel
Schmutzler (F. Tinzmann)- Haferkorn (Thormeyer)
Torschützen: Gertheis (2)- Schmutzler- Rosin-Müller- F. Tinzmann
(FS)

4. Spieltag
Samstag, 17.09.2011 – 10:30 Uhr
SpG Mannichswalde/Neukirchen – SG 48 Schönfels 1 : 0 ( 0 : 0 )

Mit viel Selbstvertrauen vom letzten Sieg gegen Crimmitschau fuhren die Schönfelser zum heutigen Auswärtsspiel nach Mannichswalde. Alles, was man vom Gegner bisher wusste, war ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage und somit der 7. Platz.
In der ersten Minute setzten die Gastgeber erst einmal ein Ausrufezeichen. Schönfels mit dem Ballverlust und schon konnte sich Mannichswalde in den Strafraum der Gäste vorspielen. Bei den Schönfelsern lief heute gar nichts. In der Offensive wurde nicht kombiniert, hinten wurde zu viel zugelassen und die ganze Zuordnung stimmte einfach nicht. Fast jeder Angriff endete in der Abwehr der Hausherren oder im Aus. Der Spielfluss der letzten Partien war einfach nicht da. Dies lag nicht zuletzt am Schiedsrichter, der jeden noch so kleinen Körperkontakt abpfiff. So gab es ständig Unterbrechungen und selbst die Spieler wussten oft nicht, wer nun den Freistoß bekam. Es gab kaum nennenswerte Aktionen im Spiel der SG. In der 10. Minute gelang Strümpkes die Direktabnahme einer Ecke per Seitfallzieher. Der Ball landete in den Händen des Heimkeepers. Kurz vor der Halbzeit hatte Höllein das 0:1 auf dem Fuß, nachdem er einen Abwehrspieler und den Torhüter des Heimteams umkurvte. Der Schuss konnte gerade noch von einem Mannichswalder geblockt werden.
Mit einem von 0:0 ging es in die Pause. Nicht gerade der Zwischenstand, den man sich erhofft hatte. Man wollte unbedingt mit drei Punkten nach Hause fahren.
Es wurde umgestellt, doch das spielerische Niveau des Spiels änderte sich nicht. Die langen Bälle der Heimmannschaft wurden ebenso abgefangen, wie die unzähligen Fehlpässe der Schönfelser. In der 55. Minute bekam Mannichswalde einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen. Den heransegelnden Ball konnte Gästetorwart Kunze nicht festhalten und so war blitzschnell der Kapitän der Gastgeber zur Stelle und netzte zum 1:0 ein. Die Ratlosigkeit stand jedem Schönfelser ins Gesicht geschrieben, dennoch versuchten sie ihr Spiel fortzusetzen. Die 63. Minute sorgte für viel Aufregung. Als Schmutzler im Strafraum auf dem Weg zur Grundlinie war, wurde er vom Heimtorhüter umgestoßen. Der Schiedsrichter pfiff. Doch zum Entsetzen der Schönfelser entschied dieser nicht auf Elfmeter, sondern auf indirekten Freistoß. Danach kam nichts mehr von beiden Seiten. In der Nachspielzeit hatte Haferkorn noch eine gute Tormöglichkeit, konnte den Ball aber mit seinem schwächeren rechten Fuß nicht im Tor unterbringen.
Enttäuschte Gäste nach dem Abpfiff. In diesem Spiel wäre sicherlich mehr drin gewesen. Natürlich kann die Schiedsrichterleistung keine Entschuldigung für diesen Grottenkick der SG sein. Wenn man so will, hatte das Spiel schon vor dem Abpfiff verloren, denn man hatte den Gegner – wenn auch nicht bewusst – unterschätzt. Im nachhinein ärgert man sich umso mehr über diese Niederlage, da man mit einem Sieg in Mannichswalde vorübergehend die Staffel angeführt hätte.

SG 48: Kunze – Brüßeler – Strümpkes – Daßler (Gündel) – Gertheis - Wagner
Ficker – Seifert (J. Tinzmann) – Müller - Schmutzler – Höllein (Haferkorn)
(FS)

3. Spieltag
Samstag, 10.09.2011, 10:30 Uhr
SG 48 Schönfels – FC Crimmitschau 2 : 0 ( 0 : 0 )

Dieses Wochenende trat die SG 48 gegen den im Training oft erwähnten Tabellenführer aus Crimmitschau an. Bis auf Meyer und die Tinzmann-Zwillinge waren alle Spieler der Heimelf einsatzbereit. Die Crimmitschauer gingen mit ihrem Sieg am vorangegangenen Samstag gegen Limbach-Oberfrohna gestärkt in das Spiel. Doch auch die Schönfelser waren höchst motiviert und versuchten, dem Erstplatzierten ein Bein zu stellen. Man sollte versuchen, bis zur Halbzeit das 0:0 zu halten, um in der 2. Hälfte durch eine taktische Umstellung doch noch ein Tor zu erzielen.
In der ersten Halbzeit sah man eine faire, trotzdem hart umkämpfte Partie mit zwei ausgeglichenen Mannschaften. Zwar hätten die Gäste durch zwei gute Tormöglichkeiten schon früh in Führung gehen können, doch die SG erspielte sich auch Chancen. Kurz vor der Halbzeit verhinderte der Crimmitschauer Keeper die Führung der Hausherren, indem er den Weitschuss von Rosin an die Latte lenkte. Bei einem Stand von 0:0 ging es in die Pause. Man war zufrieden mit der Leistung der Schönfelser. Nun wurde umgestellt, um mit etwas mehr Druck nach vorn zu spielen und so ein Tor zu schießen.
Zu Beginn der 2. Halbzeit fanden beide Teams nur schwer wieder ins Spiel. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff kam der eingewechselte Höllein nach guter Balleroberung zum Schuss, der zunächst pariert wurde. Doch durch das starke Nachsetzen von Schmutzler konnte der Ball im Tor der Gäste untergebracht werden. 1:0 Führung für Schönfels. Aber anstatt nachzulegen, kam die SG ins Straucheln. Die Crimmitschauer machten jetzt mächtig Druck und ließen die Abwehr der Heimmannschaft ein ums andere Mal alt aussehen. Ein Unentschieden wäre wohl bis zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Drei Minuten vor Spielende kam der Torhüter der Gastmannschaft bei einem Freistoß mit in den Strafraum der Schönfelser. Nachdem dieser abgefangen wurde ging es schnell: Ein langer Ball über die rechte Außenseite und Rosin konnte von der Seitenauslinie den Ball zum 2:0 ins leere Tor bugsieren.
Endlich konnte man seine Chancen mal konsequent nutzen. Auch wenn der FC Crimmitschau die Schönfelser nicht oft ins Spiel kommen ließ, konnte durch die gute spielerische und kämpferische Leistung ein Sieg erzwungen werde. Nicht zuletzt haben wir diesen auch Keeper Kunze zu verdanken, der wieder einmal ein sicherer Rückhalt für uns Schönfelser war.

SG 48: Kunze – Brüsseler- Strümpkes- Daßler – Gertheis
Wagner(Seifert)- Ficker- Gündel- Rosin- Schmutzler
T. Haferkorn(Höllein)
Torschützen: Schmutzler, Rosin

(FS)



2. Spieltag
Samstag, 03.09.2011, 11:00 Uhr
SpG Chursbachtal/Callenberg - SG 48 Schönfels 0 : 15 ( 0 : 8 )

Heute ging es für die Jungs der SG 48 zum Auswärtsspiel nach Chursbachtal. Nach dem Testspiel am Donnerstag in Friedrichsgrün wurde besprochen, was zu verbessern war. Dies wollten die Schönfelser, heute ohne Rosin und die zwei Tinzmänner, im zweiten Punktspiel der Saison gleich umsetzen.
Die SG spielte von Anfang an mit viel Drang zum Tor der Heimelf. Nach vier Minuten führte man mit 3:0. Durch viele Einzelaktionen des Auswärtsteams blieben viele Möglichkeiten ungenutzt. Es wurden wenige Chancen selbst herausgespielt, wie in der 16. Minute als F. Schmutzler nach sehenswertem Doppelpass mit Seifert zum 5:0 abschloss. Zur Halbzeit gab es trotz der 8:0 Führung Kritik u.a. am mangelnden Teamplay.
In der zweiten Halbzeit kam bei den Gästen mehr Spielfluss in die Partie. Was im Training schon oft geübt und angesprochen wurde, konnte nun besser umgesetzt werden. Die Flanken kamen an den Mann, es wurde kombiniert. Zwar wurden die Chancen nicht effektiver genutzt als zu Beginn des Spiels, dennoch war die zweite Hälfte, rein vom Spielerischen her, die Bessere.
Letzten Endes sollte man dieses Spiel nicht überbewerten, da man auf eine junge Elf aus Chursbachtal traf, für die gerade die erste Saison auf Großfeld begann. Die Schönfelser wissen nun, das sie an der Verwertung der Hochkaräter noch arbeiten müssen und fahren verdient mit drei Punkten nach Hause.


1. Spieltag
Samstag, 27.08.2011, 10:30 Uhr

SG 48 Schönfels – Meeraner SV 2 : 2 ( 0 : 2 )

Gleich zum Saisonauftakt mussten die C-Junioren der SG 48 gegen den vorjährigen Kreismeister der D-Jugend ran. Dabei fehlten verletzungsbedingt die beiden Torhüter Kunze und Meyer. Dafür half Stürmer Müller im Kasten der Schönfelser aus. Die Heimelf spielte von Beginn an einen konzentrierten und offensiven Fußball. In der 10. Minute vergab Haferkorn nach guter Vorarbeit von Ficker eine Chance zur möglichen Führung. In der 17. Minute war es erneut Haferkorn, der den gegnerischen Torhüter mit seinem Schuss aus der Drehung zu einer Glanzparade zwang. Bis zu diesem Zeitpunkt dominierten die Schönfelser das Spiel und ließen viele Chancen liegen. Offensivaktionen der Meeraner wurden meist schon im Mittelfeld gestoppt. Doch in der 25. Minute, als das Plexgrundteam durch ein Foul an Daßler für kurze Zeit nur zu zehnt auf dem Platz stand, trafen die Gäste, nachdem Müller auf dem nassen Rasen unglücklich ausrutschte. Sechs Minuten später erhöhte der Meeraner SV durch einen Weitschuss auf 0:2. Zum Halbzeitpfiff konnte man Verärgerung in den Gesichtern der Heimmannschaft erkennen.
Zu Beginn der 2. Halbzeit bot sich das gleiche Bild, wie in den ersten 35 Minuten. Die Schönfelser drängten auf den Anschlusstreffer, doch zunächst verhinderten Unterlatte und Innenpfosten ein Tor für die Gastgeber. Die 51. Minute brachte das 1:2, nachdem Ficker nach einem tollen Pass von Gertheis einen strammen Schuss von halbrechts im kurzen Eck versenkte. Nach dem Tor verlor Schönfels ein wenig den Faden, wodurch sich die Gäste eine hundertprozentige Tormöglichkeit erspielen konnten. In der 65. Minute erkämpfte sich Rosin durch guten Einsatz den Ball und wurde kurz darauf im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter. Die Aufregung bei den Meeranern war groß Gertheis trat an – und verschoss. Doch weil die Schönfelser die Köpfe nicht hängen ließen und gut umschalteten, konnte Haferkorn nach Vorarbeit von Seifert zum 2:2 vollenden. Viel passierte nicht mehr in den letzten Minuten und somit blieb es beim 2:2.
Trotz des unglücklichen 0:2 Rückstands, den vielen vergebenen Chancen und 2 mal Aluminium zeigte die Heimmannschaft Kampfgeist und Moral und erkämpfte sich ein Unentschieden. Und wenn man in den kommenden Partien seine Torchancen effektiver nutzt, geht man auch als Sieger vom Platz.

SG 48: Müller - Brüsseler - Strümpkes - Daßler - Gertheis - Gündel - Ficker -
Seifert - Rosin - Schmutzler - Haferkorn

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